12.10.2012

Heilende Hände für Hunde und Katzen

 

Die Tierärztin Dr. Stefanie Arnold offeriert osteopathische Behandlung für erkrankte Kleintiere


Von Werner Popanda


„Die Osteopathie“, teilt der Verband der Osteopathen Deutschland auf seiner Homepage mit, „bietet in Abhängigkeit von der individuellen Situation und Diagnose des Patienten eine eigene Therapieform oder auch eine sinnvolle Ergänzung mit anderen Therapien und Maßnahmen“. Den Zugang zum Patienten finde ein Osteopath oder eine Osteopathin über die Hände, also manuell.
Laut dem Osteopathenverband besteht der Zweck einer Osteopathiebehandlung nicht in der Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel sei vielmehr, die „Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen, begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen und so dem Körper zu helfen, Gesundheit wiederzuerlangen“.
Somit sei eine Osteopathiebehandlung bei den meisten Krankheiten sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und der Organe sind. So weit, so gut, zumindest dann, wenn es sich bei dem Patienten um einen erkrankten Mitmenschen handelt. Aber es ist nun mal so, dass nicht nur Menschen krank werden, sondern auch Tiere.
Hilft auch in diesem Fall die Osteopathie weiter? Ganz entschieden mit „Ja!“ wird diese Frage von der in Kirchheim lebenden und in Eppelheim praktizierenden Tierärztin Dr. Stefanie Arnold beantwortet. „Natürlich“, sagt sie hierzu, „hat die Osteopathie beim Menschen angefangen und natürlich sind auch die Studien am Menschen durchgeführt worden“.
Dabei habe man „gemerkt, das bringt was, das hilft“, und folglich wurde „das dann auch auf das Tier umgewandelt“. Selbstverständlich sei deren Anatomie ein bisschen anders, aber die Knochen, die es beim Menschen gäbe, gäbe es auch beim Tier. Zuerst ins osteopathische Visier gerieten nach ihren Worten Pferde, die  Bewegungsstörungen aufgewiesen hätten. Gerade in diesem Bereich seien bereits viele Tierärzte und Tierheilpraktiker tätig.
Obgleich im Grunde jede Tierart für eine osteopathische Behandlung in Frage komme, behandelt sie allerdings so gut wie ausschließlich Kleintiere wie Hunde und Katzen. Gelegentlich befasst sie sich aber auch mit dem Gesundheitszustand von Kaninchen und Meerschweinchen. Im Mittelpunkt stünden zumeist Probleme mit dem Bewegungsapparat, aber auch Verdauungsstörungen, Verhaltensänderungen und Altersbeschwerden.
Ihr Studium absolvierte Dr. Arnold im hessischen Gießen. Im Anschluss folgte die Fortbildung im Bereich der Osteopathie für Kleintiere bei der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin.
INFO: Termine mit bei Dr. Stefanie Arnold können unter der Rufnummer 0179-2632771 vereinbart werden. Am Mittwoch, 10. Oktober wird sie ab um 19 Uhr in der Heidelberger Stadtbücherei in der Poststraße über ihre bisherigen Erfahrungen und die Perspektiven der Osteopathiebehandlung von Kleintieren berichten. Der Eintritt ist frei

 

Rhein-Neckar-Zeitung vom 5.10.2012

Auch ihr eigener Vierbeiner namens Jared weiß die heilenden Hände von Dr. Stefanie Arnold zu schätzen

Kontakt

Dr. Stefanie Arnold-Gniza
Mail    info@hunde-osteopathie.eu
Tel.    06222 3171380
Mobil  0179 2632771

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